Wir mastern analog und digital.

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Mastering Service Hannover

Klangveredelung mit analoger und digitaler Technik

Das Mastering von Musik und Sprache sollte mit ebenso viel Sorgfalt wie die Produktion selbst gestalltet werden. Ein wichtiger Faktor ist dabei die Zeit. Nur mit viel Zeit zum Hören und Bearbeiten entsteht auch ein klangliches Meisterwerk.

Mit einer großen "High-End"-Auswahl an virtuellen Plugins sowie digitalen und analogen Geräten bieten wir ein facettenreiches Spektrum der klanglichen Bearbeitung. Selbstverständlich haben Sie bei uns die Möglichkeit, Aufnahmen, die nicht in unseren Studios entstanden sind, zu mischen und anschließend mastern zu lassen. Gerne erstellen wir gemasterte Probeversionen.

Auf einer der weltbesten Abhöranlagen des deutschen Lautsprecherherstellers ADAM (Berlin) erleben Sie bei uns nicht nur einen einmaligen Sound, sondern auch eine unglaubliche Tiefe, Transparenz und Ehrlichkeit - unerlässlich für eine professionelle Tonmischung und perfektes Mastering.

Details

  • Stereo- und Stem-Mastering
  • Pegel- und Klanganpassung, Frequenzkorrektur
  • Lautheitsnormierte Tonaussteuerung nach EBU-Richtlinien
  • Analoge Gruppen-Summierung
  • Mastererstellung für Presswerke (DDP-Image)
  • Gesamte technische und logistische Abwicklung mit Presswerken
  • CD-Kleinserien mit Beschriftung - auch innerhalb von 24 Stunden
  • Tonstudio Produkton

    Produktion

  • Tonstudio Produkton

    Produktion

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    Produktion

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    Produktion

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    Produktion

  • Tonstudio Produkton

    DDP-Mastering

  • Tonstudio Produkton

    Vocals

  • Tonstudio Produkton

    Remix

  • Tonstudio Produkton

    DDP-Mastering

  • Tonstudio Produkton

    DDP-Mastering

  • Tonstudio Produkton

    Produktion

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    Produktion

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    Produktion

  • Tonstudio Produkton

    Digitalisierung

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    Digitalisierung

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    Digitalisierung

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    Produktion

  • Tonstudio Produkton

    Mastering

  • Tonstudio Produkton

    DDP-Mastering

  • Tonstudio Produkton

    Mastering

  • Tonstudio Produkton

    Live-Recording

  • Tonstudio Produkton

    DDP-Mastering

  • Tonstudio Produkton

    Remix

Woher bekomme ich einen ISRC, GTIN (EAN) oder Labelcode?

Für jeden Release muss nicht nur das Mastering stimmen, sondern auch die sichere Identifizierung.

Alle Tonaufnahmen werden zur einwandfreien Identifizierung bereits vor der Veröffentlichung mit einem ISRC (International Standard Recording Code) versehen. Der ISRC ist eine 12-stellige digitale Kennung, die individuell vergeben wird und eine lebenslange Gültigkeit besitzt. Im Masteringstudio wird im Anschluss an das Mastering mit einer speziellen Software diese Information in das DDP-Image oder direkt in den Metacore der WAVE- / mp3-Datei eingebracht. Von den Rundfunkanstalten wird der ISRC automatisch ausgelesen und erleichtert die Lizenzabwicklung. Ebenso wird der ISRC für die Veröffentlichung auf allen Download- und Streamingportalen benötigt, um die Abrechnung der Verkäufe korrekt verfolgen zu können. Als Musiklabel verfügen wir über einen sogenannten Erstinhaberschlüssel. Sämtliche Musikproduktionen, die bei uns aufgenommen oder gemastert werden, können wir daher auch direkt mit einem ISRC ausstatten. Bei Veröffentlichung über unser Label wird zusätzlich unser Labelcode mit vergeben. Der Labelcode ist für die Abrechnung der Tantiemen zwischen der Sendeanstalt und der GVL unerlässlich.

Die GTIN (Global Trade Item Number) ehemals EAN (European Article Number) dient der Identifikation im weltweiten Handel. Die GTIN ist eine individuelle Artikelnummer und daher für den digitalen und physischen Vertrieb unverzichtbar. Sie wird als Barcode in grafischer Form in das CD-Cover eingebunden und während des Audio-Masterings in digitaler Form in den Subcode der CD bzw. DPP-Image eingebettet. Als Mitglied der GS1 können wir GTINs direkt an unsere Kunden ausgeben.

Was ist eigentlich Mastering?

Im Audiobereich gibt es zwei Arten von Mastering, die es zu unterscheiden gilt.

Das Mastering ist ein Prozess in einem Tonstudio oder Masteringstudio, bei dem es sich ausschließlich um die Endbearbeitung der fertig gemischten und produzierten Aufnahmen handelt. Beim Mastering wird dafür gesorgt, dass sich die Titel eines Albums oder einer Compilation zu einem harmonischen Gesamtwerk zusammenfügen und produktionsbedingte Klangunterschiede und Lautstärken der jeweiligen Titel ausgeglichen werden. Die fertig gemasterten Aufnahmen werden Master oder Master-Copy genannt und meist als hochauflösende Wave-Datei oder DDP-Image (Disc Description Protocol) per Server an den Tonträgerhersteller oder dem digitalen Musikvertrieb überliefert. Das DDP-Image beinhaltet die genauen Daten (wie z.B. die Namen der Titel, Länge der Pausen, ISRC, GTIN / EAN, usw.) aus dem sich der herzustellende Tonträger, bzw. die Veröffentlichung zusammensetzt. Im Masteringstudio können mit einer spieziellen Software auch Wave-Dateien mit diesen Daten versehen werden. Die Ausspielung der Produktion auf eine DAT-Kassette (Digital Audio Tape) oder eine Master-CD ist nicht mehr zeitgemäß, da diese Tonträger unter Umständen eigene Datenfehler hervorrufen, welche der gemasterten Produktion nachträglich Beeinträchtigungen hinzufügen können.

Im Laufe der letzten Jahrzente hat sich das Mastering zu einem eigenständigen Produktionsabschnitt in der Audioproduktion etabliert, der jeder Aufnahme nicht nur den letzten Schliff gibt, sondern auch für die bestmögliche Kompatibilität zwischen den unterschiedlichsten Endgräten der Verbraucher sorgt. Das Mastering, unter dessen Begriff dieser künstlerische Teil der Audioproduktion heute meist verstanden wird, hat seinen eigentlichen Urspung in der technischen Endkontrolle im Presswerk. Um zum Beispiel eine Schallplatte oder CD pressen zu können, werden aus den fertigen Aufnahmen die Matrizen und Vorstufen (Pre-Master und Master) erstellt, mit denen in den darauf folgenden Arbeitsschritten die eigentlichen Presswerkzeuge für die Herstellung des Tonträgers erstellt werden. Dieser Vorgang wird ebenfalls Mastering genannt. Bevor allerdings mit dem Mastering begonnen wird, müssen die Aufnahmen noch durch eine technische Endkontrolle. Hierbei werden Frequenzen, die für die Herstellung des Tonträgers nicht relevant sind sowie zu starke Pegelspitzen eleminiert, um den mechanischen Schneideprozess der Matrizen einwandfrei durchführen zu können.



Warum gibt es Mastering?

Die Dynamikbearbeitung ist ein wesentlicher Bestandteil des Masterings. Die Entwicklung der Technik geht bis weit in die Geschichte des militärischen Funkverkehrs und des kommerziellen Rundfunks zurück.

Anfänglich fand fast jeglicher Funkverkehr im Frequenzbereich der Mittelwelle (MW) durch Amplitudenmodulation (AM) statt. Der Vorteil bestand lange darin, große Distanzen mit nur einer einzigen Sendefrequenz versorgen zu können. Das FM-Sendeverfahren (Frequenzmodulation) dass im Bereich der Ultrakurzwelle (UKW) zur Anwendung kommt, bietet zwar eine bessere Klangqualität, benötigt aber aufgrund seiner kurzen Reichweite viele Sender mit unterschiedlichen Sendefrequenzen, um eine Überlagerung im Sendegebiet zu vermeiden.

In Ländern mit weitläufigen Sendegebieten wird daher bis heute auf Mittelwelle gesendet. Das gesendete AM-Signal hat allerdings im Vergleich zum FM-Signal, abgesehen von der eingeschränkten Übertragungsqualität, einen entscheidenden Nachteil: Die Lautstärke verringert sich mit zunehmender Entfernung vom Sendemast. Ist nun die zu sendende Sprache oder Musik auch sehr leise, kann sie in weiter Entfernung nicht mehr einwandfrei wahrgenommen werden. Um diesen Verlust im Sendeweg entgegenzuwirken, wird die Dynamik des Sendesignals bearbeitet. Die hierfür entwickelten Geräte, sogenannte Peak-Limiter, sind in der Lage, die Pegelspitzen eines Signals zu reduzieren, was wiederum der Erhöung der Lautstärke und eine höhere Aussteuerung des Senders ermöglicht.

Diese Technik wurde erstmals im militärischen Funkverkehr eingesetzt, fand aber auch schnell den Einzug in die Radiostationen. Dort begann man ebenfalls mit der Komprimierung, also der Verdichtung der Audiosignale um die Musik und Wortbeiträge für die Sendung zu optimieren. Der Sinn und Zweck dieser Dynamikbearbeitung der Aufnahmen bestand ursprünglich darin, die Lautstärke des Signals so gut wie möglich zu erhöhen, um das Programm über weite Sendestrecken besser zum Empfänger zu transportieren. Die von den Radiostationen genutzte Technik wurde schnell populär und fand nach und nach auch den Weg in die Tonstudios, wo sie nicht nur weiterentwickelt, sondern zum wesentlichen Bestandteil der Audioproduktion wurde.

Der Trend des eigentlichen Masterings begann in den USA, nach dem festgestellt wurde, dass sich gemasterte Titel schneller zu einem Hit entwickelten, als ungemasterte, da diese aufgrund ihrer Durchsetzungskraft über die ausgedehnten Sendestrecken mehr Zuhörer erreichten. Da die Übertragung der Musik heute zum größten Teil digital erfolgt, entsteht theoretisch kein Verlust mehr an der Lautstärke oder der Klangqualität. Das Mastering hat heutzutage vielmehr einen kosmetischen und ästhetischen Aspekt.